
Über mich
Hej, ich bin Helene – 42 Jahre alt, geboren in Estland, seit über zwanzig Jahren mit Markus verheiratet, wir haben drei Kinder. Nach einer Ausbildung zur Physiotherapeutin habe ich Geschichte und Germanistik mit Schwerpunkt Sprachwissenschaft studiert. Heute leite ich den Philosophischen Fakultätentag, den bundesweiten Zusammenschluss geisteswissenschaftlicher Fachbereiche. Dort beschäftige ich mich mit Fragen der Hochschulpolitik, akademischer Selbstverwaltung und strategischer Entwicklung in Wissenschaft und Bildung.
Ich kandidiere, weil Demokratie vor Ort beginnt. Und weil es noch nicht zu spät ist, um mutig zu sein.
Was mich in allen beruflichen Feldern begleitet, ist eine tiefe Wertschätzung für differenzierte Auseinandersetzung, gut begründete Entscheidungen – und eine Sprache, die nicht nur überzeugen, sondern verbinden will.
Kommunalpolitik – Erfahrung und Haltung
Seit 2023 bin ich Sprecherin der Volt-Ratsgruppe in Münster und war in drei Ausschüssen aktiv: für Stadtplanung und Stadtentwicklung, Schule und Weiterbildung sowie Wohnen, Liegenschaften, Wirtschaft und Finanzen. Diese Arbeit hat mir gezeigt, wie wertvoll Politik ist, wenn sie nicht nur eigene Überzeugungen durchsetzt, sondern Räume schafft, in denen unterschiedliche Perspektiven produktiv zusammenwirken.
Einige Projekte, die ich in dieser Zeit mitgestalten konnte, sind mir besonders wichtig: Mit dem Welcome Desk haben wir eine zentrale Anlaufstelle für internationale Fachkräfte geschaffen. Ich habe daran mitgewirkt, Münster als Open Innovation City zu etablieren – ein Prozess, der neue Formen von Kooperation zwischen Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Stadtgesellschaft erprobt. Und bei der Ansiedlung von Greentech-Unternehmen habe ich Gespräche mitgestaltet, die Münster als Standort für klimarelevante Technologien stärken.
Stadtentwicklung mit Kompass
Ich wünsche mir ein Münster, das seine Zukunft mit Weitsicht gestaltet: lebensnah, klimabewusst und offen für neue Wege.
Stadtentwicklung beginnt für mich bei der Frage: Was für ein Standort will Münster in Zukunft sein? Ich setze mich für eine strategische Wirtschaftsgovernance ein, die wirtschaftliche Entwicklung vorausschauend gestaltet – mit belastbaren Daten, klaren Zielen und dem Mut, neue Wege zu erproben.
Dazu gehört eine langfristige Flächenstrategie, die Wachstum nicht in Quadratmetern misst, sondern in Innovationskraft und Gemeinwohl. Ich arbeite an Konzepten zur Stärkung regionaler Wertschöpfung, um Münster wirtschaftlich widerstandsfähiger und unabhängiger zu machen. Gute Wirtschaftspolitik heißt für mich auch: Fachkräfte halten, indem wir kluge Rahmenbedingungen für Wohnen, Mobilität, Bildung und Teilhabe schaffen – und eine Standortentwicklung fördern, die Qualität vor Quantität stellt.
Das bedeutet für mich durchdachte, sozial und ökologisch verträgliche Lösungen mit mehr Grünflächen, besserer Mobilität und einer Baukultur, die Verantwortung übernimmt, auch im Bestand. In der Bildungspolitik stehe ich für Vielfalt, Kreativität und kindgerechtes Lernen von Gesamtstrukturen über Werkstätten bis zur Rhythmisierung des Schultags.
Warum Volt?
Mich überzeugt an Volt die Verbindung aus Haltung und Pragmatismus: europäisch denken, lokal handeln, lösungsorientiert arbeiten. Wir setzen auf sachliche Debatten, transparente Prozesse und Politik, die Menschen einlädt, sich einzubringen. Für diese Form von Politik möchte ich mich auch in der kommenden Ratsperiode weiter engagieren – mit Erfahrung, analytischer Tiefe und einem klaren Blick nach vorn.