Volt verurteilt Schilderklau bei strittigen Straßennamen
An Straßen, deren Umbenennung am 8. Februar 2026 im Stadtbezirk Mitte zur Abstimmung steht, sind mehrere Straßenschilder entwendet worden. Volt verurteilt solche Aktionen, die – nicht zum ersten Mal – den demokratischen Diskurs beschädigen. Die Verantwortlichen tun sich und ihrem Anliegen damit keinen Gefallen.
Nach den Schmierereien im August sind die betreffenden Straßenschilder nun erneut einer Aktion Unbekannter zum Opfer gefallen.
Maren Berkenheide, Sprecherin der Volt-Ratsfraktion, erklärt hierzu: „Der Diebstahl von Straßenschildern untergräbt die sachliche und demokratische Diskussion über die belasteten Straßennamen in Mauritz. Wer sich gegen Ehrungen mit nationalsozialistischem Hintergrund einsetzt, kann und sollte dies beim Bürgerentscheid mit seiner Stimme zum Ausdruck bringen, anstatt zu rechtswidrigen Aktionen zu greifen.“
Auch Annika Robohm, Parteivorsitzende von Volt Münster und Bezirksvertreterin im Stadtbezirk Mitte, findet dazu klare Worte: „Wer zu so einer Aktion greift, hat sich vom demokratischen Diskurs verabschiedet und schadet vor allem auch seinem eigenen Anliegen. Es gibt gute Gründe, die Ehrungen aus der NS-Zeit aufzuheben. Wir von Volt setzen dabei jedoch auf einen respektvollen Dialog mit den Menschen und stehen felsenfest für Meinungsvielfalt ein.“